
Deutsches Historisches Institut Moskau (2005-2024)

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Deutsches Historisches Institut Moskau (2005-2024)
Das Deutsche Historische Institut Moskau, das 2005 gegründet wurde, um den Austausch zwischen russischen und deutschen Historikern sowie Forschungsprojekte zur russischen Geschichte und den deutsch-russischen Beziehungen zu fördern, wurde durch das russische Justizministerium im Juni 2024 auf die Liste der „unerwünschten Organisationen“ gesetzt. Bereits unmittelbar nach dem russischen Angriff auf die gesamte Ukraine hatte das Institut alle Veranstaltungen sowie die Zusammenarbeit mit staatlichen russischen Institutionen eingestellt. Die Publikationsreihen des DHI Moskau auf perspectivia.net werden weiterhin in der ursprünglichen Fassung zur Verfügung stehen, jedoch nicht fortgeführt.
Um die Osteuropakompetenz der MWS zu erhalten und Freiräume für russlandbezogene Forschung zu schaffen, wird seit 2023 das dezentrale Max Weber Netzwerk Osteuropa https://mwsosteuropa.hypotheses.org/ aufgebaut. Das Netzwerk umfasst jeweils ein Büro in Tbilisi, in Vilnius und in Helsinki. Publikationsangebote des Netzwerks finden Sie unter https://perspectivia.net/content/about/institutes/mwn.xml.
Auswahl Publikationsreihen


Einmal pro Jahr erscheint die Online-Rezensionszeitschrift des DHI Moskau. Das Ziel ist, die deutsch- und englischsprachigen Neuerscheinungen durch Rezensionen in russischer Sprache den Fachleuten und Interessenten in Russland zugänglicher zu machen.

Zwischen 2006 und 2013 hat das DHI Moskau in insgesamt sieben Bänden ein hauseigenes Bulletin herausgegeben, in dem insbesondere Tagungsergebnisse und -materialien sowie mit einer intensiven redaktionellen Betreuung Aufsätze junger Historikerinnen und Historiker publiziert wurden.

In der Reihe „Monographien Moskau“ stellt das DHI Moskau einige ausgewählte Buchveröffentlichungen im Open Access zur Verfügung.

In der Reihe Soviet History Discussion Papers auf perspectivia.net werden die ausgewählten Vorträge aus dem Seminar zur sowjetischen Geschichte des DHI Moskau veröffentlicht.

Unter dieser Rubrik veröffentlicht das DHI Moskau Vorträge, die im Rahmen des DHI-Kolloquiums zur 18.-19. Jahrhundert-Forschung gehalten wurden.
Digitale Quelleneditionen

Im Ergebnis des Sieges der Länder der Anti-Hitler-Koalition wurden während und nach dem Zweiten Weltkrieg Akten des Deutschen Reiches in verschiedene Länder, einschließlich Russland verbracht. Die umfangreichsten Sammlungen dieser sogenannten Trophäendokumente befinden sich in den verschiedenen Föderalen…

Diese Edition enthält 660 Transkripte von Diplomatenberichten vom russischen Hof in das Heilige Römische Reich. Davon 34 für die Jahre 1690-95 (an den kaiserlichen Hof in Wien und nach Berlin) und 624 für die Jahre 1726 und 1727, sowie teilweise 1728, an nunmehr sechs Höfe (Wien, Berlin, Schleswig, Dresden,…

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